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Pressestimmen

Die Schönheit des Tons

KLANGVIELFALT Profunde Musikalität und Virtuosität, wo nötig:
Blechbläserquintett emBRASSment aus Leipzig trat in der Stadtkirche auf

 

LAUTERBACH (hs). Blechbläser brauchen Raum, und deshalb fand das zweite Konzert der diesjährigen Pfingstmusiktage in der Lauterbacher Stadtkirche statt. Sowohl das klangliche Volumen als auch das Publikumsinteresse brauchen Platz. So lockte das Quintett emBRASSment aus Leipzig trotz DFP-Pokalfinale zahlreiche Besucher in die Stadtkirche, und dabei blieb auch noch genügend Raum zur vollen Klangentfaltung. Das Blechbläserquintett, bestehend aus zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba gehört zu den Standardformationen der klassischen Musik, so lehrt uns das Programmheft, und dennoch schaffte es emBRASSment am Samstagabend jegliche Standards zu durchbrechen: nicht mit blendender Virtuosität und effektvollen Showelementen, wie es manchen Bläserformationen inzwischen zur Gewohnheit geworden ist, sondern mit profunder Musikalität und 18 Jahren gemeinsamer Spielerfahrung.
„Nordbetont“ lautete die Programmüberschrift, und so führten uns die fünf Blechbläser auf eine musikalische Kreuzfahrt rund um Skandinavien, informativ und mit Augenzwinkern moderiert von Nikolai Kähler, dem Tubisten und ruhenden Pol der Gruppe. „Butterfly“ eine Chorkomposition der finnischen Komponistin Mia Makaroff diente als Eröffnungsstück und beschrieb mit seiner schillernden Klangvielfalt und melodischen Leichtigkeit das „kurze aber an Liebe reiche Leben eines Schmetterlings“, so der Moderator. Auch Blechbläser können fliegen, sogar Tuben. Mit Dietrich Buxtehudes Präludium und Fuge in g-Moll kam das Ensemble dann jedoch wieder auf festem Boden zu stehen. Beeindruckend, wie homogen und zugleich transparent dieses große Orgelwerk in Bläserklang transportiert wurde, so glaubwürdig und authentisch, als habe es über drei Jahrhunderte auf diese Instrumentierung gewartet. Edvard Griegs Peer-Gynt-Suite Nr. 1 ist ein Glanzstück für die Klangvielfalt und Flexibilität der Blechbläserbesetzung. Mit ihr lassen sich sämtliche Stimmungen und Farben sowie das immense Volumen dieser Programmmusik deutlich abbilden und ausgestalten. Jean Sibelius’ Finlandia beschloss den ersten Programmteil. Der ernste Ausdruck dieser symphonischen Dichtung ließ die musikalischen Fähigkeiten der fünf Musiker ganz für sich sprechen. Dies geht nur mit großer Virtuosität und präzise trainierter Technik. Dennoch blieben die höchst anspruchsvoll gesetzten Instrumentalstimmen bis zum letzten Ton mit Leben gefüllt. Der zweite Teil begann mit einer weiteren Bearbeitung zeitgenössischer finnischer Chormusik: „Nouse Lauluni“ der Musikerin Soila Sariola. Anders als die erste Konzerthälfte, bestand der zweite Teil des Konzerts ausschließlich aus zeitgenössischer Musik, was die musikalische Bandbreite aber in keiner Weise schmälerte: Von der bereits erwähnten finnischen Chormusik bis hin zu Abba, vom dänischen Posaunisten und Komponisten Mogens Andresen bis zur Olsen-Bande: keine Epoche ist so reichhaltig an Stilen wie die Gegenwart, so mochte es erscheinen. emBRASSment mit den Trompetern Christian Scholz und Lukas Stolz, dem Hornisten Andreas Grün, dem Posaunisten Lars Proxa und dem Tubisten Nikolai Kähler zeigt sich in der Lauterbacher Stadkirche als stilsicheres und höchst musikalisches Ensemble, das Virtuosität dort beweist, wo es nötig ist, sie aber niemals als oberflächlichen Effekt einsetzt. Dabei legen die fünf Musiker stets großen Wert auf die klangliche Schönheit des Tons. Mit „Solveigs Lied“ aus der Peer-Gynt-Suite als Zugabe beschloss das Quintett einen ebenso kurzweiligen wie spannenden Konzertabend

Von Klaus Scheuer   (www.klaus-scheuer.de)
Erschienen im Lauterbacher Anzeiger am 22.05.2018

Weblink:
http://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/lauterbach/die-schoenheit-des-tons-in-der-lauterbacher-stadtkirche_18783568.htm

Von Klaus Scheuer

Lauterbacher Anzeiger

Leipziger Blechbläserensemble „emBRASSment“ begeistert Lingener Publikum

Lingen. Mit den Worten „Wenn Sie heute Abend nach Hause gehen, werden Sie sagen, das war doch alles nur Blech.“, begrüßte Pastor Dieter Grimmsmann am vergangenen Samstagabend das Publikum in der Lingener Kreuzkirche und eröffnete damit einen Abend voller musikalischer Meisterleistungen.

Was er damit meinte, war selbstverständlich nicht das musikalische Können des Blechbläserquintetts, sondern eine Anspielung auf dessen Namen „emBRASSment“, der eine Verschmelzung der Worte „Embracement“ (Umarmung) und „Brass“ (Blech) darstellt. Gemeinsam mit Regionalkantor Peter Müller an der Flentrop-Orgel und dem Stück „Awake the Trumpet’s Lofty Sound“ aus G.F. Händels Oper „Samson“ begrüßte das junge Ensemble seine Zuhörer und nahm sie mit auf eine musikalische Reise durch vier Jahrhunderte Musikgeschichte.

Mit enormer Präzision und musikalischem Feinsinn präsentierten die Musiker, die nun bereits zum dritten Mal in Lingen spielten und brillierten, in der ersten Hälfte verschiedene Werke großer barocker Kompositionsmeister, angefangen bei Händel über Telemann, Vivaldi, Buxtehude und schließlich Bach. Hervorzuheben ist vor allem ein Beitrag aus der Feder des Letzteren, die beiden Contrapuncti 1 und 9 aus seiner „Kunst der Fuge“, ein Werk, in dem Bach, so wurde dem Publikum in der humorvollen und aufschlussreichen Moderation durch Tubist Nikolai Kähler erklärt, zeigen wollte, was mit der kontrapunktischen Satztechnik alles möglich sei. Mithilfe der virtuosen Leipziger Musiker ist ihm dies auf beeindruckende Weise gelungen. Beschlossen wurde dieser barocke Teil durch ein weiteres Werk desselben Komponisten, die „Passacaglia und Fuge c-Moll“, in eindrucksvoller Weise vorgetragen von Peter Müller.

Hiernach wurde das Lingener Publikum von den jungen Musikern mitgenommen auf eine musikalische Zeitreise: Auch beim Vortragen des über 100 Jahre später entstandenen Stückes „Offertoire f-Moll“ von César Franck bestachen die Musiker wieder durch äußerste Genauigkeit, merkbare Freude am Zusammenspiel und konnten zudem noch ihre musikalische Vielfalt in diesem abwechslungsreichen Stück unter Beweis stellen, dessen klangliche Bandbreite im Wechselspiel zwischen Orgel und Bläsern von sanft bis imposant, von mystisch bis triumphierend reichte.

Beschlossen wurde das Programm mit einem eigens für die jungen Leipziger Instrumentalisten komponierten Stück aus dem Werk „Sternentöne“ des Dresdner Komponisten Wilfried Krätzschmar. Sowohl der Name des Stückes „Himmelsmitte“ als auch der Name des Ensembles waren hier Programm, als das begeisterte Publikum von den aus allen Himmelsrichtungen schallenden, beinahe sphärischen Klängen der in der Kirche verteilten Instrumente sprichwörtlich „umarmt“ wurde.

Christina Busch

Erschienen in der Lingener Tagespost am 16.02.2016

Von Christina Busch

Leipziger Quintett „emBRASSment“ in der St.-Johannis-Kirche

Blecherner Hörgenuss

Visselhövede – Von Erhard Grunhold. „Das sind Profis“, brachte ein Zuhörer seine Anerkennung beim Weihnachtskonzert des Visselhöveder Kultur- und Heimatvereins mit dem Leipziger Blechbläserquintett „emBRASSment“ in der St.-Johannis-Kirche auf den Punkt. „Toll, hier immer wieder eine so herausragende musikalische Qualität zu erleben, und das bei günstigem Eintritt“, so eine weitere Stimme aus dem Publikum.

„Frohlocket überall“ unter diesem verheißungsvollen Konzerttitel verstanden es die fünf Musiker der Leipziger Schule, bei den die Kirche füllenden Besuchern adventliche Stimmung und musikalische Begeisterung zu erzeugen.

Moritz Brandenburger und Christian Scholz an der Trompete, Thomas Zühlke als Hornist, Posaunist Lars Proxa als langjährigstes Ensemblemitglied und Nikolai Kähler sowohl an der Tuba als auch als charmant-unterhaltsamer Moderator sorgten vom ersten Takt an für musikalische Seligkeit. Es klang, als ob die Künstler mit ihrem Feingefühl an lautem Blech aus einem einzigen Instrument bestünden, das ein virtuoser und einfühlsamer Meister bedient.

Nikolai Kähler verriet in seiner Moderation das Geheimnis der thematischen Programmfindung, für deren Gelingen das Ensemble bekannt ist: „Jeder erzählt erst einmal, was ihm denn so zu einem musikalischen Thema einfällt. Nach Vorsondierung bemüht man sich um Spannungsverläufe und sucht stilsichere Interpretationen, charakterisierend ergänzt um eigene Arrangements. Schließlich geht es um musikalisch hohe technische Umsetzung und Vervollkommnung.“

Das gebotene abwechslungsreiche Programm mit breit gestreuter Auswahl von Stücken zumeist bekannter Komponisten machte die gegebenen Einblicke von Beginn an überzeugend einsichtig.

„Tochter Zion“ von Georg Friedrich Händel bot einen gelungenen Konzertauftakt. „Mitgebracht“ hatten die Musiker ihren Leipziger Thomaskantor Johann Sebastian Bach mit Auszügen aus dem Weihnachtsoratorium und einem von Juliane Grepling zum Choral Samba umgewandelten Satz „Ich steh an deiner Krippen hier“. Weiter gab es Stücke von Händel und Eccard sowie Auszüge aus der Oper „Hänsel und Gretel“.

Originell mit Spiellaune das Stück „Es wird scho glei dumpa“ von Stanek, stimmungsvoll „Es ist ein Ros´ entsprungen“ von Brahms, mitklatschende Begeisterung entfachend die Interpretation von Arthur Frackenpohl zu „Jingle Bells“ aus der Christmas Jazz Suite mit dem Zusatz von Jolly Old St. Nicholas und „The Saints Halleluja“ von Luther Henderson sowie der unvermeidlichen Zugabe. Die fünf Meister ihres Fachs fingen die begeisterten Besucher mit weihnachtlichem Hörgenuss förmlich ein.

Erhard Grunhold

MK Kreiszeitung 14.12.2015

http://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/visselhoevede-ort52324/leipziger-quintett-embrassment-st-johannis-kirche-5958150.html

Von Erhard Grunhold

Die Minister und ihr starkes Blech
Leipziger Formation emBRASSment begeistert bei der Silvestersoiree in St. Andreas 650 Besucher

„Die Musiker begeistern durch Coolness, makellosem Spiel und hohem Unterhaltungswert.“

Jetzt ist es raus: „Wir sind ein basisdemokratisches Ensemble!“, posaunt der Tubist des Bläserensembles emBRASSment
(ein Wortspiel, das sowohl das Wort „Brass“ für Blech als auch den Begriff „Embarassment“ für Peinlichkeit oder Verlegenheit aufgreift  – Anmerkung von emBRASSment: Hier gab es sicherlich einen Irrtum; Die wahre Herleitung des Namens emBRASSment rührt neben „brass“ für Messing  nämlich von „embracement“ für Umarmung her.)
aus Leipzig in der vollen St.-Andreas-Kirche aus. Verlegen oder peinlich war allerdings nichts an dem Auftritt.

Nikolai Kähler spielt hier nicht nur das größte Instrument, sondern er setzt in seinen Moderationen mit trockenem Humor das Sahnehäubchen auf das Spiel des ausgezeichneten Quintetts. Kähler rundet das bunte und feurige Programm pointiert ab, auch als er seine Mitstreiter als „Minister“ vorstellt – er selbst ist übrigens der Regierungssprecher, was in seinen Moderationen immer wieder deutlich wird. Und wie das „basisdemokratische“ Spiel dann klingt, hört man unter anderem in Arthur Williard Pryors „Blue Bell of Scotland“. In dieser schottischen Volksweise spielt nicht, wie eigentlich vorgesehen, nur ein Solist die Hauptrolle. Sondern beide Trompeter des Ensembles hauen sich hier als Solisten die Noten um die Ohren und werfen sich virtuos im Wechsel die Klangbälle zu, während die übrigen drei Musiker das Spiel untermalen.

Das Quintett, das im Jahr 2000 als studentische Formation an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig als Ensemble begann, bewegt sich auf allen Parketten sicher.

Die Musiker begeistern durch Coolness, makellosem Spiel und hohem Unterhaltungswert. Das national und international gefragte Ensemble mit den Trompetern Christian Scholz und Michael Dallmann, dem Posaunisten Lars Proxa sowie Thomas Zühlke (Horn) und Nikolai Kähler (Tuba) fasziniert.

Das Feuerwerk sprüht bereits zwei Stunden vor Mitternacht draußen und erst recht in der Kirche. emBRASSment und Andreaskantor Bernhard Römer geben in der Silvestersoiree mit dem Titel „Firework for brass and organ“ einen Funkenreigen, der vom Barock bis zu jazzigen Stücken reicht. Dieses Dinner for 650 kann man ganz alkoholfrei in vollen Zügen genießen. Hier läuft letztlich alles witzig und spritzig rund.

Irving Berlins „Alexander´s Ragtime Band“ oder Luther Hendersons „The Saints Halleluja“ fetzen in diesen schäumenden Interpretationen. Doch auch die bearbeitete, sehr brasilianisch gefärbte Fassung „Choral Samba“ über Johann Sebastian Bachs Choral „Ich steh´ an deiner Krippen hier“ (Arrangement: Juliane Grepling) zeigt, wofür das Quintett steht: für Wandlungsreichtum und einen klaren, abwechslungsreichen Sound, der sich in allen Stilrichtungen voll entfaltet.
So können auch die Eingangswerke, die das Ensemble aus dem Altarraum mit Römer an der Truhenorgel präsentiert, barocken Glanz ausbreiten. Römer hält sich an diesem Abend zurück, doch die große Beckerath-Orgel spricht am letzten Tag des Jahres 2013 auch noch ihre majestätische Sprache, als Römer das Allegro maestoso e vivace aus Felix Mendelssohn Bartholdys Orgelsonate B-Dur (op. 65 Nr. 4) glanzvoll und dramatisch aufgeladen in den Kirchenraum entlässt.
Riesen-Applaus von den 650 Besuchern für diese Silvestersoiree, die drinnen und draußen auch noch gewaltige Feuerwerk- Zugaben bot.

Konzert in Hildesheim, 31.12.2013

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung – Nachrichten aus Hildesheim und der Region vom 01. Januar 2014

Von Birgit Jürgens

Feingefühl an lautem Blech

Leipziger Blechbläserquintett begeistert Publikum in gut besuchter Lukaskirche

„Das Quintett präsentierte sich mit der „Peer Gynt Suite“ als besonders wandlungsfähig und vielseitig und interpretierte die anspruchsvollen Sätze mit strahlendem Blech und in virtuoser Technik.“

Bereits zum dritten Mal war das Leipziger Blechbläserquintett emBRASSment in der Lukaskirche zu Gast, und wieder haben die sächsischen Bläser die vielen Besucher mit ihren Blechklängen begeistert. Diesmal spielten sie ein Programm mit dem Namen „Nordbetont“ – eine Reise durch die reiche skandinavische Musiktradition.

Zu Beginn spielten die fünf Bläser in der klassischen Quintett- Besetzung mit zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba Präludium und Fuge g-Moll von Dietrich Buxtehude (1637-1707) in einer besonders gelungenen Bearbeitung des Orgelwerks.

Bei dieser Gelegenheit erfuhren die Zuhörer von dem Moderator des Konzerts, dem Tubisten Nikolai Kähler, dass Buxtehude der Komponist war, der in öffentlichen Konzerten aufgetreten ist und der die Mittwochabend- Konzerte in der Lübecker St.- Marien- Kirche gegründet hat, die es bis heute gibt.

Von Edvard Grieg (1843-1907) hörten die Konzertbesucher vier Sätze aus dessen „Peer Gynt Suite Nr. 1“, nämlich „Morgenstimmung“ (in der Wüste!), „Ases Tod“ (Musik, in der Grieg Peer Gynt am Sterbebett seiner Mutter sieht), „Anitas Tanz“ (im afrikanischen Tempel) und „Tanz in der Halle des Bergkönigs“ (eine Lügengeschichte, in der die fünf Bläser Trolle auf einer rasanten Jagd vor sich her treiben).

Das Quintett präsentierte sich mit der „Peer Gynt Suite“ als besonders wandlungsfähig und vielseitig und interpretierte die anspruchsvollen Sätze mit strahlendem Blech und in virtuoser Technik. Vor der Pause stand das kleine, anspruchsvolle Werk „Butterfly“ der Zeitgenossin Mia Makaroff auf dem Programm, eine musikalische Begleitung durch das kurze, schöne Leben eines Schmetterlings. Die Zuhörer lauschten, wie feinfühlig die Bläser mit der filigranen Melodie auch mit ihrem meist lauten Blech umgehen können.

Der zweite Teil des Konzerts begann mit dem ersten Satz aus Christer Danielssons (1942-1989) Konzert- Suite, mit der der Posaunist seine Liebe zur Tuba entdeckte, vortreffliche Gelegenheit für den Tubisten des Quintetts, sich besonders virtuos und lautstark hervorzutun. Die übrigen nicht minder herausragend aufspielenden Ensemblemitglieder waren Lukas Stolz und Christian Scholz (Trompeten), Thomas Zühlke (Horn) und Lars Proxa (Posaune). Nach drei Norwegischen Tänzen des 1945 geborenen Morgens Anderen spielten die Bläser zum Schluss in bester Spiellaune ein Medley bekannter Abba- Melodien.

Nach kräftigem Applaus und Bravo Rufen rief der Moderator anerkennend ins Publikum: „Mangelnde Begeisterungsfähigkeit können wir Ihnen wirklich nicht vorwerfen“. Als Zugabe gab es die Filmmusik aus „Die Olsenbande“. Und als der Beifall immer noch nicht enden wollte, folgte als letzte Zugabe ein Satz aus Griegs „Peer Gynt Suite“, „ein ruhiges Stück zu Ihrer Besänftigung“.

 

Konzert in Bad Wildungen, 24.10.2014

Waldeckische Landeszeitung vom 30. Oktober 2014

Von Werner Senzel

Starke Bläser mit Spielfreude

Leipziger Blechbläserquintett „emBRASSment“ begeistert

„Diese Leipziger sind Könner. Ihr Spiel ist virtuos, und ihr Gesamtklang ersetzt ganze Orchester“

Mit Tuba, Posaune, Waldhorn und zwei Trompeten sorgte das Leipziger Blechbläserquintett „emBRASSment“ für ein fröhliches Sommerkonzert. Am Freitag stand in der Gettorfer Konzertkirche St.-Jürgen ganz Unterschiedliches auf dem Programm. Alles und jeder Beitrag für sich war ganz dazu angetan, alle Zuhörer zu erfreuen und manche sogar restlos zu begeistern.
Bis zur Pause gab sich das Bläserquintett klassisch. Mit einem strahlend hellen und überraschend schnell gespielten „Einzug der Königin von Saba“ (Händel) wurde von Anfang an klar: Diese Leipziger sind Könner. Ihr spiel ist virtuos, und ihr Gesamtklang ersetzt ganze Orchester. Und das betrifft nicht nur die Lautstärke.
Da die wenigsten Musikstücke ursprünglich für fünf Bläser geschrieben wurden, hörte man vor allem Bearbeitungen. Die meisten „angepassten Versionen“ waren eingekauft, die Ausschnitte aus dem Oratorium „Die Schöpfung“ (Haydn) allerdings selbst bearbeitet, hier von Posaunist Lars Prosa. „Unsere Taschenschöpfung“, wie Nikolai Kahler (Tuba) es humorig betitelte. Er war es auch, der mit vergnüglichen Anmoderationen durch den Abend führte und dabei seine Zuhörer nicht nur einmal zum Lachen brachte.
Bachs „Kunst der Fuge“, hier Contrapunctus Nr. 1- stellte vor allem die Kunst der beiden Trompeter Michael Dallmann und Christian Scholz unter Beweis. Und wenn man vor der Ouvertüre „Der Barbier von Sevilla“ noch Anekdoten zur einstigen Premiere hörte, war man mit gerissener Violinseite, umgekipptem Geiger und Katze von rechts nach links so recht vergnügt und gut eingestimmt auf Rossinis Musik.
Nach der Pause wartete Jazz auf die Konzertgäste. Waren die klassischen Beiträge schon beachtlich, so wurde jetzt klar: Jazz passt besonders gut zu den fünf Bläsern. Hier schien ihre Heimat zu liegen, hier war große eigene Musikerfreude angesagt. Der Hornist (Thomas Zühlke) legte los, der Posaunist und die große Tuba stiegen voll ein, die Trompeter „tanzten“ mit, das war Spielfreude pur. Crespo, Gale, Henderson kamen in die Kirche, und Szenen aus der West-Side-Story erwärmten Herz und Seele. Mehrere Zugaben, ein begeisterter Pastor Frank Bossen, ein dankbar applaudierendes Publikum – das war in der Tat ein gutes Sommerkonzert.

Konzert in Gettorf, 27.06.2014

sh:z – Eckernförder Zeitung vom 30. Juni 2014

Von Sylvia Meisner-Zimmermann

Mit Esprit und makellosem Klang

Oytener Konzertpublikum feiert Leipziger Blechbläserquintett „emBRASSment“

„Sie erlebten ein wundervolles Bläserensemble mit warmem, makellosem Klang und perfekter Technik.“

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Konzert in Oyten, 01.09.2013

Achimer Kreisblatt, vom 03.09.2013

Von Ilse Walther

Stehende Ovationen für virtuoses Spiel

Blechbläser des „emBRASSment“- Quintetts aus Leipzig präsentieren sich als Meister ihres Fachs

„Jeder Einzelton entpuppte sich als sorgfältig durchdacht und fügte sich feinfühlig in die jeweilige Melodik ein, die sich wiederum mit fein abgestufter Dynamik stets zu einem stimmigen Ganzen zusammenfand.“

Selbstverständlich sind sie alle in renommierten Orchestern beschäftigt und genauso selbstverständlich sind sie alle darüber hinaus an Musikschulen als Dozenten tätig. Und dennoch gelingt den fünf Mitgliedern von „emBRASSment“ irgendwie der zeitliche Quantensprung, der ihnen eine ausgedehnte Deutschland- Tournee ermöglicht, die gerade erst begonnen hat und bis in den September hineinreicht. Am Samstagabend gastierte das Leipziger Quintett in der Stadtkirche, und schon in den ersten Takten aus Claudio Monteverdis Vesper „Deus in Adjutorium“ wurde unzweifelhaft klar, dass hier Meister ihres Faches am Werk waren.

Der strahlende Glanz der beiden Piccolo-Trompeten, gespielt von Michael Dallmann und Christian Scholz, überstrahlte die festlichen Akkorde, mit denen Thomas Zühlke (Horn), Lars Prosa (Posaune) und Nikolai Kähler (Tuba) das umsetzen, was im Vorfeld mit den Worten „Blechakrobaten zaubern in der Stadtkirche“ angekündigt worden war.

Die Ankündigung erwies sich in der Tat in keinem Beitrag als übertrieben. Vielmehr ergab sich immer wieder eine wunderschöne Transparenz aller virtuos beherrschten Instrumente. Jeder Einzelton entpuppte sich als sorgfältig durchdacht und fügte sich feinfühlig in die jeweilige Melodik ein, die sich wiederum mit fein abgestufter Dynamik stets zu einem stimmigen Ganzen zusammenfand.

Wenn man aus Leipzig kommt darf J.S.Bach natürlich nicht fehlen. Hier stellten sich im „Contrapunctus I“ aus der „Kunst der Fuge“ alle Instrumente kurz einmal einzeln vor, als wollten sie ein musikalisches Lehrwerk beispielhaft tonal ergänzen. Literatur für reine Blechbläserquintette ist eher dünn gesät, und deshalb greifen die vielseitig ausgebildeten Musiker immer wieder selbst zur Feder und arrangieren bereits bestehende Werke kurzerhand um.

Wer innerhalb des „emBRASSment“- Quintetts die Idee hatte, ausgerechnet G. Rossinis Ouvertüre aus der Oper „Der Barbier von Sevilla“ zur Interpretation heranzuziehen, hat ein Sonderlob verdient. Bei der Wiedergabe der doch sehr komplexen Ouvertüre fehlte nicht eine Stimme, das wurde mit Erstaunen registriert. Vielmehr entwickelte sich das Werk hier dank virtuoser Spieltechnik zu einem heiteren, sehr unterhaltsamen Highlight des gesamten Konzertes, und nicht selten schmunzelten die Zuhörer über die mutigen, kecken Passagen in neuem Klanggewand.

Mit Schmunzeln, ja sogar Beifall quittierte das dankbare Publikum auch die smarte, an Hörhilfen reiche Moderation durch den Tubisten Nikolai Kahler. Vier Ausschnitte aus E. Griegs „Per Gynt“ und drei Beiträge aus der berühmten „West- Side- Story“ von Leonard Bernstein rundeten ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm ab, an dessen Ende ein modernes Medley der Popgruppe ABBA stand. Das war´s, die Zeit war viel zu schnell verflogen, der elegante Streifzug durch fast alle Epochen der Musikgeschichte abgeschlossen, das Konzert beendet.

Dabei darf aber eines nicht außer Acht gelassen werden: Das Spiel eines Blechblasinstrumentes erfordert langjähriges Atem- und Tonsatzstudium. Die Dauerbelastung in einem Konzert entspricht schwerer körperlichen Arbeit. Diese über 90 Minuten ermüdungsfrei durchzustehen ist einen Extrabeifall wert. Dieser gilt als in den langen Schlussapplaus integriert, und mit „standing ovations“ wird in Westerkappeln lange nicht jedes Ensemble verabschiedet, „emBRASSment“ schon.

 

Konzert in Westerkappeln, 27.04.2013

Westfälische Nachrichten vom So, 28.04.2013

Von Gerhard Baune

Kompetenz in Jazz und Klassik

Seligenstädter Klosterkonzert mit dem Leipziger Blechbläserquintett emBRASSment

„Die Leipziger wurden der Sanglichkeit wie den rasanten Figurationen gerecht“

Für ein Bläserensemble ist der Konventgarten in Seligenstadt das ideale Ambiente. Das Leipziger Blechbläserquintett mit dem originellen Namen emBRASSment ist ein ganz besonderes Ensemble. Zum einen, weil die jungen Musiker nicht wie manch andere Bläser- Formation nur zeitweilig miteinander konzertieren. Zum anderen wegen ihrer pfiffigen Organisation, die sie dem belustigten Publikum verrieten.
Ein bundesweit agierendes Team gleicht einem Regierungskabinett, und so wurde jedem Mitglied entsprechend der Aufgabenverteilung ein Ministeramt übertragen: Trompeter Christian Scholz darf sich Innenminister nennen, Trompeter Michael Dallmann Familienminister, Hornist Thomas Zühlke sorgt als Minister für Verkehr und Kultur für reibungslose und kulturell angereicherte Reise- Abläufe. Posaunist Lars Proxa, Gründer und Manager, ist für Wirtschaft und Finanzen zuständig. Das Amt des Regierungssprechers obliegt dem Tubisten Nikolai Kahler. Bezeichnend für den Teamgeist: Anders als im Orchester hat die Tuba eine gleichberechtigte Rolle. Sie dient beim Konzert nicht nur als bombastisches Fundament, sondern auch als bewegliche Partnerin der anderen Stimmen. Zwischendurch tauschte Kähler sie mit dem Mikrophon und führte humorvoll durchs Programm.

Passend zum Kolstergarten begann das Konzert mit dem Invitatorium von Monteverdis Marienvesper, dem Responsorium “Domine ad adiuvandum me festina“ für sechsstimmigen Chor. Obwohl eine Bearbeitung, einschließlich der gregorianischen Intonation “Deus in Auditorium me Entente“, war es dem Original klanglich nahe, hat doch Monteverdi stets Blasinstrumente einbezogen. Die Leipziger wurden der Sanglichkeit wie den rasanten Figurationen gerecht.

Die Transkription von Buxtehudes Orgelwerk Präludium und Fuge in g- Moll erschien zwar etwas befremdlich, da die Klangfarblichkeit der Blechbläser der Nuancenvielfalt der Orgel nicht ganz ebenbürtig ist. Doch eignete sich das typische Fugenthema recht gut für Blasinstrumente, ebenso wie das Thema von Bachs “Kunst der Fuge“, dessen eigentlich vierstimmigen Contrapunctus I die Musiker aufführten.
Danach überraschte emBRASSment mit einer “Taschen- Schöpfung“. Aus Haydns Oratorium wählten sie die Szene von der Erschaffung der neuen Welt, den Bericht über den 6. Tag und den Chor “Vollendet ist das große Werk“. Die Ouvertüre zu Rossinis “Barbier von Sevilla“ erwies sich durchaus passend zum Charakter der Blechblasinstrumente. Vergnüglich tönten die „Ta-ta-ta-ta“- Begleitfiguren, und die Repetitionen prasselten wie Gewehrfeuer.

Im zweiten Teil bewiesen die Musiker ihre Kompetenz für das Jazz- Genre und gingen mehr aus sich heraus. Scholz, der wie zuvor mitten im Stück zwischen Trompete und Piccolo wechselte, brillierte mit virtuosen Soli. Als Ausschnitt aus Bernsteins „West Side Story“ gestaltete das Ensemble Tonys Liebeslied für die von ihm angebetete Maria, den Hit „Tonight“ und das fetzige „America“. Authentischer Sound ertönte auch beim Medley „Tunes“ von Peter J. Lawrence. Vom Arrangeur der Canadian Brass stammt “The Saints Halleluja“, eine kesse Komposition aus dem Gospel und Handels berühmten Messias- Chor. Das Solo übernahm der fabelhafte Posaunist. Das Publikum ließ nicht locker, bevor die Leipziger noch die walzerselige „Americana- Suite“ von Enrique Crespo und den Filmsong „Moon River“ zugaben.

Konzert in Seligenstadt, 11.08.2012

Offenbach- Post vom 14. August 2012

Von Eva Schumann

„Mit viel Gefühl interpretiert“
Stader Tageblatt; Dienstag 24.05.2011 Präzises Spiel begeistert die Zuhörer

KONZERT Leipziger Blechbläserquintett „emBRASSment“ spielt in Nauheimer Kirche

NAUHEIM – (dev). Mit dem Konzert des Leipziger Blechbläserquintetts „emBRASSment“ bewies der Vorstand der evangelischen Kirchengemeinde ein glückliches Händchen. Virtuos vorgetragene Bläserarrangements, gepaart mit kurzweiligen Ansagen, begeisterten das Publikum.

Das Programm des Leipziger Blechbläserquintetts „emBRASSment“ in der evangelischen Kirche war mit „Frohlocket überall“ überschrieben und passte sich mit den ausgesuchten Werken der Adventszeit an. Die fünf Musiker Moritz Brandenburger (Trompete), Thomas Zühlke (Horn), Christian Scholz (Trompete), Lars Proxa und Nikolai Kähler (Tuba) füllten die kleine Nauheimer Kirche mit mächtigem Klang und ebenso verhaltenen Tönen.

Jährlich 50 Konzerte in der gesamten Republik

Vor 15 Jahren hatten sich fünf Leipziger Musikstudenten zu einem noch namenlosen Blechbläserquintett zusammengeschlossen. Damals gehörte Michael Dallmann mit dazu, den jetzt Moritz Brandenburger ersetzt hat. Die Musiker sind das ganze Jahr unterwegs, spielen rund 50 Konzerte quer durch die gesamte Republik und haben sich mit „emBRASSment“ einen Namen erspielt.

Von der ursprünglichen Freude am interaktiven kammermusikalischen Musizieren, der Unabhängigkeit in Programmwahl und Interpretation sowie der solistischen Herausforderung jedes Einzelnen ist auch nach 15 Jahren noch alles vorhanden. Das Quintett bot sich selbst und den Zuhörern eine erfrischende Abwechslung zum Orchesterspiel.

Als Leipziger Musiker kamen die Mitglieder der Formation natürlich nicht am großen Sohn der Stadt, Johann Sebastian Bach, vorbei. Aus seinem Weihnachtsoratorium gab es eine speziell arrangierte Bass-Arie. Begonnen wurde aber mit dem bekannten Händel-Werk „Tochter Zion“.

Für die Moderation an diesem Abend sorgte Tubaspieler Nikolai Kähler. Er ließ durch die vorgetragenen Liedtexte die Zuschauer tiefer in die Musik einsteigen. Mit seinen lockeren Kommentaren gelang es ihm aber auch, für eine entspannte und fröhliche Stimmung beim Konzert zu sorgen.

Neben gefühlvollen und tragenden Stücken, wie „Übers Gebirg Maria geht“ von Johannes Eccard, zwei Stücken aus Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ und Ausschnitte aus der Nussknacker-Suite von Tschaikowsky gab es auch musikalische Überraschungen.

Bei der fantasievollen Adaption des Liedes „Kommet ihr Hirten“ kam richtig Stimmung auf, die von einer Samba des Bach-Werkes „Ich steh an deiner Krippen hier“ noch gesteigert wurde. Wäre es nach den Zuschauern gegangen, hätte die Kombo Zugabe um Zugabe spielen können, so groß war die Begeisterung. „Das geht aber nicht unendlich so weiter. Wir müssen noch nach Hause fahren“, meinte deshalb Nikolai Kähler vor der letzten Zugabe.

Detlef Volk

Erschienen am 16.12.2015

http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/nauheim/maechtiger-klang-und-verhaltene-toene_16472636.htm

Von Detlef Volk

Samba an der Krippe

Das Leipziger Blechbläserquintett emBRASSment begab sich in der St. Jürgen Kirche auf eine weihnachtliche Weltreise

Von Jörg Meyer

Gettorf. Wie unterschiedlich die Weihnacht weltweit wahrgenommen werde, habe man sich bei der Programmgestaltung gefragt, erzählt Nikolai Kähler, Tubist des Leipziger Blechbläserquintetts emBRASSment. Vom 16. bis ins 21. Jahrhundert und von Sachsen bis nach Südamerika führte daher die musikalische Weltreise am Freitag in der Gettorfer St. Jürgen Kirche, vom Adventschoral bis zum swingenden „Hallelujah“ à la „When The Saints Go Marching in“.

In Händels „Tochter Zion“ beginnt solche Reise gleich mit Kontrasten. Weich wie das Wachs der Adventskerzen klingen Horn (Thomas Zühlke), Posaune (Lars Proxa) und Tuba eingangs, bevor ihnen Trompete (Christian Scholz) und Flügelhorn (Moritz Brandenburger) funkelnde Lichter aufsetzen. Zwischen warmer Sanglichkeit im Piano und glänzendem Forte wechseln die Blechbläser, die allesamt an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater studierten und sich dort vor 15 Jahren zum Quintett emBRASSment formierten, auch im Folgenden virtuos und loten so die Klangvielfalt ihres Instrumentariums aus. Festlich lassen sie die Bass-Arie „Großer Herr und starker König“ aus Bachs „Weihnachtsoratorium“ erstrahlen, flink tänzeln sie durch den Chor „For unto us a child is born“ aus Händels „Messias“, den ihr sächsischer Landsmann einst in Dublin uraufführte.

Weitgereist, nämlich von München bis Venedig, war seinerzeit auch Johannes Eccard. Sein Adventschoral „Übers Gebirg Maria geht“ klingt somit italienisch frisch, statt nach der sprichwörtlich deutschen Weihnacht. Auch ins märchenhafte Weihnachtswunderland führt die Weltreise – mit Suiten aus Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ und Tschaikowskys „Nussknacker“. In letzterem Ballett tanzt man unterm Tannenbaum mal arabisch-orientalisch, dann einen ausgelassen russischen Trepak, Steilvorlagen für emBRASSment, gleichsam multikulturelle Klangwelten aufzuspannen.

Über den großen Teich reisen sie dann flugs nach Amerika, wo man die Weihnacht bekanntlich mehr von der fröhlichen als der besinnlichen Seite her feiert. So sind in Arthur Frackenpohls „Christmas Jazz Suite“ die „Jingle Bells“ vor allem swingende. Und auch, dass im weihnachtlichen Stall eine Samba getanzt wurde, scheint nicht ganz unwahrscheinlich, folgt man mit emBRASSment Juliane Greplings „Choral Samba“ auf Bachs „Ich steh’ an deiner Krippen hier“.

Erschienen am 06.12.2015 unter:

Samba an der Krippe

Von Jörg Meyer

Glänzend abgestimmtes Quintett

Sindelfingen: Das Blechbläser-Ensemble „emBRASSment“ aus Leipzig und Christoph Ewers bei der Orgelreihe in der Martinskirche

Ganz ehrlich: Blechbläserquintette gibt es schier unzählige. Dennoch gehört das mit ehemaligen Studenten der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ besetzte Ensemble emBRASSment sicherlich zu den auffällig guten seines Metiers.
Nicht, weil hier ein einzelner Musiker mit exorbitanter Brillianz herausragt, sondern weil das Quintett gleichmäßig gut besetzt ist und jeder Einzelne, seinen´s die beiden Trompetern, Posaune, Horn oder Tuba auch in exponierter Funktion Klasse zeigen. Nicht zuletzt aber offenbart das in Sachsen beheimatete Quintett eine Top-Klangabstimmung, die Balance vom zerbrechlichen bis zum symphonische Dimensionen antastenden Fortissimo garantiert.
Vielleicht am eindrucksvollsten darunter waren die vier Sätze einer Bearbeitung von Edvard Griegs Per-Gynt-Schauspielmusik, mit ganz leicht klngenden Arpeggiokaskaden, die das Sonnenblinken von Griegs Morgenstimmung simulierten bis hin zu einem wuchtigen, in Raserei mündenden Bergkönig-Satz, der scheibar obligates Instrumentarium wie Pauken nicht vermissen ließ.
Neben romantischer Stimmungsmalerei und Panoramenschilderungen erwies das Qintett freilich auch viel älteren, mit Bläsern kaum assozierten Komponisten seine referenz: Unter anderem das g-Moll Präludium und Fuge des barocken Orgel-Übervaters Dietrich Buxtehude glänzte zu einem mit präzise und makellos artikulierten Details auch in strammen Tempi, zum anderen aber gerade auch mit Gestaltungsfreiheiten, in denen das Quintett dennoch wie ein Mann den Zusammenhalt wahrte.
Ein sehr abwechslungsreiches Programm mit etlichen weiteren Stücken von Händel bis zur modern interpretierten norwegischen Folklore entpuppte sich unterm Strich als sehr hörerfreundlich und aufmerksamkeitsbindend. Vorbildlich zudem, wie Tubist Nikolai Kähler hie und da mit Erläuterungen dem Publikum Werke dort näher brachte, wo es sich anbietet, beispielsweise bei Peer Gynt.
(…)

Erschienen am 10.09.2014

von Bernd Heiden

Sindelfinger Zeitung

Bestechendes Zusammenspiel

Die dreischiffige Kirche St. Brictius war mit einem Klang erfüllt, wie ihn die Königin der Instrumente, die Ott- Orgel, nicht gewaltiger hervorbringen könnte. Es war ein beeindruckendes Konzert, das das Bläserquintett „emBRASSment“ aus Leipzig am Freitag den Freunden der Schöppinger Konzerte bot.

„Bestechend waren die Klarheit und das Zusammenspiel von Michael Dallmann und Christian Scholz (Trompete), Thomas Zühlke (Horn), Nikolai Kähler (Tuba) und Lars Proxa (Posaune)“
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Konzert in Schöppingen, 25.04.2014

Westfälische Nachrichten vom 28. April 2014

Von Alfons Körbel

Wandlungsfähiger Klang, große Stilsicherheit

Blechbläserquintett „emBRASment“ im Konzert: „Unerschöpflicher“ Sound erfüllt die Lungre Kirche

„Das Leipziger Blechbläserquintett „emBRASment“ überzeugt beim Konzert in Lunsen mit erfrischendem und virtuosem Spiel“

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Konzert in Lunsen, 10.11.2013

Kreiszeitung, vom 13.11.2013

von ey

Klangschön, konturscharf und mit Biss

Das Leipziger Blechbläserquintett emBRASSment beim Sommerkonzert in der Martinskirche Beedenbostel

„Mit brisanter musikalischer Energie und wohldosierter Motorik erwiesen sie sich als einfühlsame Gestalter brillanter Klangfarben…“

Mit einem musikalisch spannendem Gastspiel begeisterte das Leipziger Blechbläserquintett emBRASSment am Freitag das Publikum in der Beedenbosteler St.-Marien-Kirche. Das von Nikolai Kähler gleichermaßen humorvoll und informativ moderierte Konzert enthielt Kompositionen von Händel und Bruckner über Bach und Rossini bis Leonard Bernstein und Enrique Crespo. Unter anderem erlebten die aufgeweckten Zuhörer in dem kontrastreichen Programm aus Klassik und Pop den majestätischen „Einzug der Königin von Saba“, eine elegante Transkription der Ouvertüre zum „Barbier von Sevilla“ sowie mit liebenswerten kleinen musikalischen Frechheiten angereicherte Sätze aus der „West-Side-Story“.

Die fünf Musiker – Absolventen der Musikhochschule Leipzig – präsentierten sich dabei mit einer lupenrein aufeinander abgestimmten Intonation und einem enormen rhythmischen Feingefühl. Mit brisanter musikalischer Energie und wohldosierter Motorik erwiesen sie sich als einfühlsame Gestalter brillanter Klangfarben zwischen Choräle Duktus („Locus iste“), opernhaftem Pathos und lateinamerikanischer Rhythmik („Samba Gaucha“, Vals Peruano“). Klangschön und doch konturscharf, mit klanglicher Empfindsamkeit und doch mit Biss. Nicht nur im satten, vollen Klang zeigt das Quintett seine Virtuosität, sondern auch in den leisen Tönen erwies es sich als bemerkenswert ausbalancierter und ausgewogener Klangkörper, dem die kunstvoll ausgeformten Melodien – etwa bei Pryor „Blue Bell of Scotland“ – ebenso lagen wie das donnernde Blech-Gewitter festlicher Fanfaren. Dabei genossen es die jungen Interpreten sichtlich, die große dynamische Spanne der Instrumente voll auszunutzen, ohne jedoch dabei über das Ziel hinauszuschießen. Im Gegenteil: Dem bläserischen Bombast wussten sie immer auch kammermusikalisch-elegante Zurücknahme mit eher subtilen Farbwirkungen entgegenzusetzen.
Vier Zugaben waren nach dem rund 60-minütigen Programm erforderlich, um die am Ende stehend applaudierenden Zuhörer zufriedenzustellen.

Konzert in Beedenbostel, 28.06.2013

Cellesche Zeitung vom 01. Juli 2013

Von Alex Sorokin

Perfektes Zusammenspiel

Bläserquintett emBRASSment begeistert in der Christophorus- Kirche

„Deutlich wurde die hohe Virtuosität aller Instrumentalisten, die musikalische Ausgewogenheit der Interpretation sowie das perfekte Zusammenspiel.“

Ein hochkarätige Programm präsentierte das Blechbläserquintett „emBRASSment“ in der Werner Christophorus- Kirche. Die fünf jungen Musiker aus Leipzig waren auf Einladung der Stiftung Music Sacra Westfalica zu Gast.

Das Programm spannte am Sonntag einen weiten Bogen von der Barockzeit bis zur Gegenwart.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem Beginn einer Vespervertonung von C. Monteverdi (1567-1643). Lars Proxa, der Posaunist der Gruppe, intonierte die gregorianische Psalmmelodie mit Fernwirkung aus der Seitenkapelle, worauf das Plenum mit brillanter Intonation das Werk fortsetzte.

Die vielseitige Verwendungsmöglichkeit dieser klassischen Besetzung wurde im weiteren Verlauf des Programms augen- und ohrenfällig. Die Musiker hatten einen Chorsatz von H. Schütz (1585-1672) bearbeitet, es erklang der „Contrapunctus Nr. 1“ aus J. S. Bachs (1685-1750) Kunst der Fuge, einige Abschnitte aus J. Haydns (1732-1804) Oratorium „Die Schöpfung“ oder auch die Ouvertüre zu G. Rossinis (1792-1868) „Barbier von Sevilla“.

Die Arrangements stammen teilweise von den Musikern selbst. Deutlich wurde die hohe Virtuosität aller Instrumentalisten, die musikalische Ausgewogenheit der Interpretation sowie das perfekte Zusammenspiel.

Der „Vals Peruano“ von E. Crespo (geb. 1941), dem Mitbegründer von „German Brass“, leitete über zur Musik der Gegenwart. Mit den „Tunes“ von P. L. Lawrence bewiesen die Künstler, dass sie auch im Jazz zuhause sind. Den schwungvollen Ausklang des offiziellen Programms bildete das Werk „The Saints Halleluja“. Hier kombiniert L. Henderson (1919-2003) den Gospel „Oh when the Saints“ mit Motiven des „Halleluja“ aus Handels Messias.
Die begeisterten Zuhörer entließen die Musiker erst nach zwei Zugaben.

Konzert in Werne, 30.09.2012

Ruhr Nachrichten vom 02. Oktober 2012

Von Hans- Joachim Wensing

„Das zahlreich erschienene Publikum erlebte eine musikalische Sternstunde“
Lingener Tagespost; Donnerstag 24.02.2011 Noch zwei Zugaben erklatscht

„als ob die fünf Bläser aus einem einzigen Instrument bestünden, das ein virtuoser und einfühlsamer Meister bedient“
WK Weser Kurier; Samstag 20.08.2011 Erlesenes und nicht Alltägliches

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